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Der Countertenor Daniel Gloger (*1976) hat sich durch seine breit gefächerte künstlerische Erfahrung, die von der Musik des 14. Jahrhunderts bis zur Neuen Musik reicht, zahlreiche Referenzen erworben. Sein Gesangsstudium bei Prof. Donald Litaker an der Musikhochschule Karlsruhe, beendete er 2005 mit dem Konzertdiplom und wird im Zeitraum 2009-2011 mit einem Stipendium an der Akademie Schloss Solitude ausgezeichnet.

Regelmäßig wird er als Konzertsänger zu renommierten Festivals im In- und Ausland eingeladen u.a. Knechtstedener Tage für Alte Musik, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, MaerzMusik Berlin, Wien Modern und Festival Printemps des Arts in Monte Carlo.

Außerdem nimmt das Musiktheater einen zentralen Platz in seinem künstlerischen Interesse ein. Bereits mehrfach trat er beim Stuttgarter Festival für Neue Musik, Eclat und den Schwetzinger Festspielen, dem Brucknerfest Linz und am Staatstheater Stuttgart (Schauspiel) auf. 2005 gestaltete er die Titelrolle in Adriana Hölszkys Der gute Gott von Manhattan nach der Uraufführung bei den Schwetzinger Festspielen 2004 auch an der Semperoper Dresden.
Auch 2007 und 2008 führten ihn Engagements zu den Schwetzinger Festspielen, an das Theater Basel, die Oper Graz, die Oper Oslo und die Opéra de Paris. In der Spielzeit 2009/10 singt er den Vagaus in Judith nach Antonio Vivaldi und Friedrich Hebbel bei den Salzburger Festspielen und am Staatstheater Stuttgart. Weiterhin verkörpert er die Titelrolle in der Uraufführung Montezuma - Fallender Adler von Bernhard Lang am Nationaltheater Mannheim und wirkt in Pnima von Chaya Czernowin am Staatstheater Stuttgart mit.

Besonders prägend war die Zusammenarbeit mit den Regisseurinen Renate Ackermann und Thea Brejzek, sowie den Regisseuren Stefan Kimmig, Henry Mason, Georges Delnon und Sebastian Nübling.

CD-Aufnahmen mit dem Pianisten Peter von Wienhardt, dem Kammerchor Saarbrücken, dem Ensemble 2e2m Paris und den Komponisten und Interpreten von stock11.de sowie zahlreiche Rundfunk- und CD-Aufnahmen mit den Neuen Vocalsolisten Stuttgart dokumentieren sein vielfältiges Repertoire.

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