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Münchener Biennale

02.06.2018 München / Spielort wird noch bekannt gegeben

Bubble <3

Komposition und Choreographie: Lam Lai
Komposition und Libretto: Wilmer Chan
Libretto, Bühne und Choreographie: Nadim Abbas
Komposition und Projektmanagement: Vanissa Law
Installation und Bühne: Fiona Lee
Konzept und Regie: Lam Lai, Wilmer Chan, Nadim Abbas, Vanissa Law, Fiona Lee

Susanne Leitz-Lorey, Sopran (Neue Vocalsolisten)
Martin Nagy ,Tenor (Neue Vocalsolisten)
Guillermo Anzorena, Bariton (Neue Vocalsolisten)

Koproduktion der Münchener Biennale mit Musik der Jahrhunderte Stuttgart in Kooperation mit Connecting Space Hongkong, Goethe-Institut Hongkong, West Kowloon Cultural District und der Zürcher Hochschule der Künste
www.muenchenerbiennale.de

Gefördert durch die
Logo Kulturstiftung des Bundes


Bubble markiert die Membran zwischen persönlichem Leben und der umgebenden Öffentlichkeit durch musikalische und theatrale Intervention in beiden Sphären: Ein geführter Kiez-Spaziergang, der die Besucher mehrfach durch eine sich unmerklich verändernde Umgebung führt, bis er schließlich in einer Wohnung endet. Über Kopfhörer empfangen die TeilnehmerInnen klangliche Vignetten des täglichen Lebens. Mit jeder Wiederholung verschwimmt das Moment der Vertrautheit aufgrund der Unsicherheit über die Authentizität des Erlebten. Den Höhepunkt bildet die Wohnzimmer-Szene, in der die Sprechblase durch eine stumme Blase aus vier Wänden ersetzt wird und zuvor nicht zu verortende Klänge nun als eine auskomponierte Klang-Architektur in den Vordergrund rücken.

Uraufführung
Sa, 2. Juni, Spielort wird noch bekanntgegeben
Weitere Vorstellungen
So, 3. Juni, Spielort wird noch bekanntgegeben
Di, 5. Juni, Spielort wird noch bekanntgegeben
Mi, 6. Juni, Spielort wird noch bekanntgegeben
Mi, 6. Juni, Spielort wird noch bekanntgegeben
Sa, 9. Juni, Spielort wird noch bekanntgegeben
Mo, 11. Juni, Spielort wird noch bekanntgegeben

Lam Lai wurde in Hongkong geboren. Sie studierte Komposition an der Hong Kong Academy for Performing Arts und am Königlichen Konservatorium in Den Haag. Als Komponistin setzt sie auf die Schaffung neuer Medienhybride. Ihre Kompositionen – Orchester-, Ensemble-, Elektronik- und interdisziplinäre Arbeiten – werden weltweit aufgeführt. Lam Lai konzentriert sich auf die Kombination konventioneller Performance-Praktiken mit anderen Kunstformen wie elektronischem Klang, visueller Kunst, Film, Literatur und Theater. Ihr Werk „Frozen Moment“ für die Synchronisierung von zwei Ensembles in zwei Städten wurde vom Hong Kong New Music Ensemble und dem Ensemble Adapter bei den Berliner Festspielen im März 2011 aufgeführt. Sie arbeitete u.a. mit dem Nieuw Ensemble (Amsterdam), International Ensemble Modern Akademie (Frankfurt), Experimentalstudio des SWR (Freiburg), Atlas Academy (Amsterdam), Parallax (Norwegen), Dallas Winds (USA) und dem Hong Kong New Music Ensemble zusammen. Ihre Werke wurden u.a. beim Holland Festival, MOBILE M+: INFLATION! (Hongkong), Musica Nova Helsinki, Atlas Festival (Amsterdam), New vision arts festival (Hongkong), Sonic Anchor (Hongkong), WASBE wind band festival (Kalifornien) sowie in Südkorea und Frankreich aufgeführt. Gegenwärtig ist sie als Komponistin und Performerin bei der Musiktheater-Kompanie de Veenfabriek in den Niederlanden tätig.

Wilmer Chan, geboren 1985, nahm – inspiriert von seiner Liebe zum Jazz – seine musikalische Ausbildung in seinen späten Teenagerjahren auf. Improvisation prägt nach wie vor als wichtiges Element seine musikalische Entwicklung. Er lebt in Hongkong und führt regelmäßig zusammen mit lokalen und durchreisenden Musikern frei improvisierte Musik auf. Außerdem spielt er Bass in Metal-Bands und unterstützt Indie-Musikgruppen bei der musikalischen Produktion.

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