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Münchener Biennale

/ München / Muffathalle

Dieter Schnebel: Utopien. Musikalisches Kammertheater für sechs Stimmen und Instrumentalensemble (2008-2013)
 
Matthias Rebstock, Regie
Sabine Hilscher, Ausstattung
Roland Quitt, Libretto und Dramaturgie
 
Seit Längerem plant Dieter Schnebel ein Stück für die Neuen Vocalsolisten Stuttgart, bei dem sich die Stimmkünstler im Raum bewegen. Prozessionen erwog er als Titel, verwarf ihn jedoch, weil er ihm zu eng konnotiert war. Der Begriff der Utopie wurde in den Konzeptionsgesprächen erwogen, er sprach den „Blochianer“ in Schnebel an, erinnerte den Komponisten an den Geist der Utopie, das frühe Werk Blochs mit der eindringlich expressiven Sprache, und an den Schluss des Prinzip Hoffnung: „…so entsteht in der Welt etwas, das allen in die Kindheit scheint und worin noch niemand war: Heimat“ – eine Übersetzung und Deutung des Wortes U-topia, Nicht-Ort.
 
Neue Vocalsolisten
Sarah Sun, Sopran
Susanne Leitz-Lorey, Sopran
Truike van der Poel, Mezzosopran
Martin Nagy, Tenor
Guillermo Anzorena, Bariton
Andreas Fischer, Bass

Instrumentalsolisten
Theo Nabicht, Bassklarinette
Yumi Onda, Violine
Zoé Cartier, Violoncello
Kai Wangler, Akkordeon
Matthias Engler, Schlagzeug
 
Weitere Informationen:

Ernst von Siemens Stiftung

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