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Real Time Voices
Neue Werke von Komponisten der Berliner Echtzeitmusik-Szene

Tomomi Adachi: Let’s Microphonie
for Four Singers and One Electronics Operator

Serge Baghdassarians & Boris Baltschun: auspacken/unboxing
für Vocalquartett (w/w/m/m)
1. CONTAINERS (Quartett)
2. CASE (Solo)
3. KORB (Solo)
4. BOX (Solo) 
5. DOSE (Solo)

Turgut Erçetin: im Keller
für 6 Stimmen und Live-Elektronik

Hanna Hartman: Die Mückenmaschine
für Sopran, Elektronik und Video

Maximilian Marcoll: 
Amproprification #6.1: Kyrie, Missa Papae Marcelli, Giovanni Pierluigi da Palestrina
Amproprification #6.2: Gloria, Missa Papae Marcelli, Giovanni Pierluigi da Palestrina
für 6 Stimmen und Elektronik

Mario Verandi: Klangbuch der imaginären Wesen
für 5 Stimmen und Video

Neue Vocalsolisten

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Sieben Komponisten im Umfeld der Berliner Echtzeitmusik-Szene arbeiten mit den Neuen Vocalsolisten, dem führenden Kammerensemble für neue Vokalmusik. Gesangskunst trifft auf Medien-Kunst, Vokalartistik und theatrale Bühnenpräsenz treffen auf Improvisation, Experiment und Performancekunst. Beiden Kunstformen wohnt ein utopischer Gehalt inne, sei es in der medialen Umformung von alltäglicher Lebenswelt, sei es in der kompositorischen Suche nach dem Unerhörten. Der Rückgriff auf Archive ist von großer Bedeutung, doch denkbar unterschiedlich sind die Werke, die dabei für „Realtime Voices“ entstanden sind. Es werden Sprach-Container entpackt (Serge Baghdassarians und Boris Baltschun) und Twitter- und Zeitungs-News bearbeitet (Tomomi Adachi), Klangvorräte in Phantasiewesen verwandelt (Mario Verandi) und eine Renaissance-Messe verfremdet (Maximilian Marcoll). Und der Suche nach Konzentration (Hanna Hartman) steht der Versuch gegenüber, zwei virtuelle Räume simultan erklingen zu lassen (Turgut Ercetin). Kurzum: Ein Abend voller Phantasie, Spielwitz und technischer Raffinesse!

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