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Musiktheatertage Wien

/ Wien / PROJEKTRAUM

LIES of CIVILIZATION
Vier Musiktheater-Miniaturen

Yiran Zhao: THE SINGLE DAY (Arbeitstitel)*
für Mezzosopran und drei Instrumente

Natalia Domínguez Rangel:The Invisible
für Tenor, Bass, Perkussion, Synthesizer and Elektronik

Øyvind Mæland: Neues Werk
für vier Stimmen, Klarinette und Schlagzeug

Malte Giesen: white border
für drei Männerstimmen, drei Instrumente und Elektronik

Inszenierung: Gable & Romy Roelofsen / Het Geluid Maastricht
Ausstattung: Davy van Gerven
Licht: Luc Schaltin


Neue Vocalsolisten

Truike van der Poel, Mezzosopran / Martin Nagy, Tenor / Guillermo Anzorena, Bariton / Andreas Fischer, Bass

Mitglieder von Ensemble PHACE, Wien
Mathilde Hoursiangou, Keyboards/Sampler
Reinhold Brunner, Klarinetten
Berndt Thurner, Schlagwerk


Eine Koproduktion von Musiktheatertage Wien, Musik der Jahrhunderte Stuttgart,
National Opera Bergen, Het Geluid Maastricht und Operadagen Rotterdam.

Logo Innovationsfonds Kunst Ba-Wue

gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

* Kompositionsauftrag der Musiktheatertage Wien
finanziert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung

Logo EvS Stiftung

Die internationale Koproduktion LIES of CIVILIZATION befragt aus vier kompositorischen Perspektiven den Zivilisations-Mythos, der sich tief in die Wertesysteme der westlich orientierten Kulturen eingeschrieben hat. Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen dabei Fragen zur aktuellen Situation der globalen Zivilgesellschaften: Yiran Zhao unterzieht diesen Befund einer ebenso witzigen wie lakonisch-fragenden Untersuchung, wie sicher wir uns unserer Interpretation der Welt sein können. Natalia Domínguez Rangel sinniert auf den Spuren von Michel Foucault über das eng verflochtene Gefüge von Wissen und Macht. Øyvind Mæland beleuchtet den fatalen Zusammenhang immer weiter prosperierender Wirtschaftsformen und dem gleichzeitig wachsenden Verlust persönlicher Freiheit. Malte Giesen schließlich beschäftigt sich mit dem Phänomen des Framings und kommentiert die Wahrnehmungsveränderungen und -manipulationen in einer digitalisierten und medial aufbereiteten Welt. Sein Musiktheater ist Reflex und zugleich Kritik der „heute allgegenwärtigen Sozial-Medien- und Selfie-Selbstdarstellungskultur“.

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